Unser ganz persönliches Kite-Paradies!!! One big love :-) am Ende der Welt. Leider sind wir zu voreingenommen um einen objektiven Bericht zu verfassen :-) Aber ein Versuch ist es wert:

 

Bereits 2008 war Bernie das 1. Mal auf Boracay und verliebte sich in diese tolle Insel. Im Dezember 2010 waren wir dann gemeinsam das 1. Mal auf den Philippinen. Um Geld zu sparen, nahm Kati sogar eine Anreise von über 30 Stunden in Kauf: Frankfurt - Seoul - Hongkong - Manila - Boracay ... Am Ende möchte man nur noch ankommen, 2 Tage durchschlafen und kiten, kiten kiten.

 

Boracay ist eine lange, aber sehr schmale Insel mit zwei langen aber unterschiedlichen Stränden. Am White Beach tummeln sich die Urlauber, am Bullabog Beach die Kiter. Bullabog ist naturbelassen, chillig, "irgendwie touristisch mit Einheimischen" ... Hier steht der Wind fast 6 Monate im Jahr, von Oktober bis März, von früh bis spät. Das Wasser steigt eigentlich nie höher als ca. 1 Meter, d.h. Stehrevier bis zum Bauchnabel mit Seegras und einigen Steinen/ Seeigeln.

 

Im Dezember 2010, nach dem Fiasko von Soma Bay, wollte Kati auf Boracay nun endlich aufs Brett und Fahren. Die ersten drei Tage bekam sie daher nochmals einen Kitelehrer (Thank you Eric!) an die Seite gestellt und siehe da: auflandiger Wind sowie ein bißchen Zuversicht und Mut taten ihr übriges :-) Sie konnte fahren!

 

Von 14 gemeinsamen Tagen auf Boracay waren wir sicher 12 Tage auf dem Wasser. Das ist einfach unschlagbar! Der Wind ist immer schön gleichbleibend, ab und zu gibt es im Dezember ein wenig Regen. Das Wasser ist nicht völlig glatt aber dennoch wunderbar zu befahren ... für Könner gibt es weiter hinten sogar ein Riff, dass die Wellen brechen lässt und Wave-Kiten ermöglicht. yeaaahhhhh

 

Nach Boracay nimmt man am Besten alle möglichen Kite-Größen mit. Die meiste Zeit sind wir zwar mit 7 und 10qm gefahren, ab und zu sind aber auch 12qm okay.

 

Was wir auf Boracay lieben, ist der Gegensatz: zum einem kann man hier wirklich jeden Tag Kiten (bis der Arzt kommt) und abends hat man die besten Möglichkeiten Wegzugehen. Es gibt Geschäfte, Restaurants, Bars, Diskos. Summerplaaaace am White Beach!

 

Im Dezember 2011 waren wir erneut auf Boracay - mit der selben Windausbeute wie im Jahr zuvor. Dieses Mal haben wir gemeinsam Weihnachten und Silvester auf der Insel verbracht. Natürlich war es erneut fantastisch. Ein Jahr später konnte Kati nun mit Bernie über das Wasser cruisen, wobei ein Ausflug in die Nachbarbucht dann doch damit endete, dass unsere Kitemaus lieber zu Fuß zurück gelaufen ist :-)

 

Das "Surfers Guesthouse"

Gewohnt haben wir auf Boracay jedes Mal bei Gladys, nur 1 Minute vom Bullabog Beach entfernt. Gladys besitzt dort ein Gästehaus mit 4 Schlafzimmern, großer Wohnküche und Garten. Für uns vollkomen ausreichend ... So wurden wir jeden Morgen mit einem leckeren (Mango) Frühstück versorgt und konnten danach direkt an den Strand laufen. Manchmal waren wir auch schon vor dem Frühstück kiten ... Das Haus ist wirklich ein Kleinod: privat, persönlich, gemühtlich und besonders.

 

Die Station "Habagat"

Bullabog Beach, mit seinem dauerhaft auflandigem Wind, hat sicherlich über 10 verschiedene Kitestationen. Da wir auch im Urlaub nicht ohne deutsche Tugenden können, waren wir immer bei Toni von Habagat Kitesurfing (mittig am Strand). Toni kommt aus Bayern und hat ein Team von 3 Philipinos, die Unterricht geben oder eben am Strand helfen. Zu der Station gehört die Moonzone Bar - man wird also den ganzen Tag über mit Essen und Getränken versorgt. Die Mädels dort sind toll! Und Sweat-Sour Chicken dort ist soooo lecker.

 

Fazit

Auch wenn es am Ende der Welt liegt - für das was dich dort erwartet und was du bekommst, ist es den langen Weg immer wieder wert. Für uns unter den Top 3 DER Kite-Ziele. Und: Die coolsten und nettesten Kiter haben wir auf Boracay kennengelernt!

Greetings to all of you :-)